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ABM Greiffenberger investiert Millionen
ABM Greiffenberger investiert Millionen –
Position weiter gestärkt

Marktredwitz, 01.06.2017 – ABM Greiffenberger investiert einen deutlich zweistelligen Millionenbetrag in seine Standorte im oberfränkischen Marktredwitz und im polnischen Lublin. Die Gelder fließen in die Automatisierung und Modernisierung der Produktion, die Erweiterung der Fertigungskapazität sowie in die Forschung und Entwicklung. Damit baut das Unternehmen, das zur senata Gruppe gehört, seine führende Position auf dem Markt der Antriebstechnik weiter aus.

„Wir investieren in die gesamten technologischen Fertigungsprozesse, um unsere wettbewerbsfähige Produktion von Komponenten für Getriebe, Motoren und Umrichter zu festigen und unseren Kunden unsere Leistung auch nachhaltig anbieten zu können“, betont Dipl.-Ing. Robert Lackermeier, CEO von ABM. „Dabei setzen wir unseren Fokus auch auf Digitalisierung und Industrie 4.0, um erfolgreich für die Zukunft aufgestellt zu sein.“ Alle Investitionen in den teils mit Robotertechnik ausgestatteten Maschinenpark sowie die neuen Fertigungstechnologien seien daraufhin ausgerichtet.

„Durch den Kapitalaufwand im deutlich zweistelligen Millionenbereich wird ABM Greiffenberger, das zu den wichtigsten Unternehmen unserer Gruppe zählt, nachhaltig für die Zukunft gefestigt“, erklärt Dr. Werner Folger, CEO der senata GmbH. „Mit einem leistungsstärkeren Maschinenpark wird ABM Greiffenberger noch wettbewerbsfähiger und erfolgreicher auf dem Markt der Antriebstechnik auftreten.“

Die Gelder fließen in die mechanische und zerspanende Fertigung, unter anderem in moderne, automatisierte und mit Handlingsystemen ausgestattete Bearbeitungszentren, sowie in die Motorenfertigung. Das finanzielle Engagement stärkt den Standort Marktredwitz, sichert Beschäftigung und baut die Systemkompetenz von ABM Greiffenberger weiter aus.

Die Prozesse werden unternehmensübergreifend sowohl in der Administration als auch in allen operativen, wertschöpfenden Bereichen weiterentwickelt und ständig optimiert. So laufen derzeit die Einführung eines Produktkonfigurators und die Weiterentwicklung des ERP-Systems in Richtung Lean Production und One-Piece-Flow. Der Releasewechsel beinhaltet zudem die Anbindung an ein Warehouse-Management-System als auch den elektronischen Datenaustausch (EDI) mit externen Geschäftspartnern. ABM Greiffenberger treibt auch die Internationalisierung weiter voran. Der Vertrieb im In- und Ausland, insbesondere in Europa, Asien und Nordamerika, erhält personelle Unterstützung. Damit ist das Unternehmen sowohl vertriebsseitig wie auch durch eine ausgeklügelte Supply Chain global bestens aufgestellt.

Die Auftragslage von ABM Greiffenberger ist sehr erfreulich und liegt deutlich über Plan. Die Bestellungen übertreffen den Vorjahreswert um 15 Prozent. Auch die Projektpipeline mit konkreten Anfragen zu kundenspezifischen Sonderlösungen ist gut gefüllt. Die Forschung und Entwicklung wird personell verstärkt und profitiert unter anderem vom Ausbau des Prüffeldes und des Equipments zur Typprüfung zum erstmaligen Test neuer Produkte.

Auch der Standort Lublin in Polen wurde gestärkt. Die Produktionsfläche wurde um 5.500 auf 15.000 Quadratmeter ausgebaut und mit einem hochmodernen Maschinenpark bestückt. Neben automatisierten Montagebändern mit angeschlossenen Prüfzellen in der Vormontage der Wickelei kommen leistungsstarke, 4.0 fähige Montagelinien mit Visualisierung wichtiger Daten zur Prozesskontrolle zum Einsatz.

ABM Greiffenberger ist mit Vertriebsniederlassungen in Österreich, Frankreich, der Türkei, den USA und Indien vertreten. Im chinesischen Suzhou befindet sich neben dem Vertrieb auch eine Montage, die ebenfalls ausgebaut und modernisiert werden soll.

Ziel des Unternehmens ist es, noch intensiver in die Fokus-Märkte Hebetechnik, Lagerlogistik, Materialhandling, E-Mobilität, Erneuerbare Energien sowie in weitere Sektoren wie Bau- und Textilmaschinen einzudringen und den Marktanteil weltweit zu steigern. Um dies zu erreichen, erweitert ABM Produktreihen wie Winkelgetriebe und Sinochron Motoren und entwickelt innovative, zukunftsweisende Antriebssysteme, einschließlich neuer Elektromotoren-Technologien.

ABM Greiffenberger arbeitet zuverlässig und partnerschaftlich als Zulieferer für viele namhafte Unternehmen. Dafür gab es bereits Auszeichnungen: Zum zweiten Mal in Folge erhielt ABM den Lieferantenpreis in der Kategorie Hydraulik und E-Antriebe der Jungheinrich AG. Der Intralogistik-Spezialist würdigte damit die sehr guten Leistungen bei der Lieferung von Fahr- und Lenksystemen für Stapler, Hubwagen und Kommissionierer. Eine Ehrung als „hervorragender Lieferant“ gab es auch von der Weihua Gruppe, einem bedeutenden Kranbauer aus China. Für die Bewertung wurden Kriterien wie Qualität, Innovationsfähigkeit und Liefertreue herangezogen. ABM Greiffenberger beliefert die Gruppe mit Hub- und Fahrantrieben für die Hebetechnik.
 
 
Bild 1: Hauptsitz der ABM Greiffenberger Antriebstechnik GmbH in Marktredwitz / Deutschland.
 
 
 
Bild 2: Automatische Paketier-, Schweiß- und Isolierzelle für Statorpakete zum Einsatz in Elektromotoren am Standort Marktredwitz.
 
 
 
Bild 3: Montagelinien bei ABM Greiffenberger in Lublin/Polen.
 
 
Bild 4: Die hocheffizienten Winkelgetriebe – hier die Version KG 452 – überzeugen durch ihre hohe Leistungsdichte mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent.
 
 
 
Bild 5: Dipl.-Ing. Robert Lackermeier, CEO ABM Greiffenberger.
 
 
 
Bild 6: Dr. Werner Folger, CEO senata GmbH.